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Schauspielhaus-Salzburg

Regie: Christoph Batscheider
Ausstattung: Tobias Kreft

Mit: Oliver HildebrandtConstanze Passin,
Christiane Warnecke


Pressestimmen

"Oliver Hildebrandt, Constanze Passin und Christiane Warnecke besitzen Intensität genug, um das verbale Höllenfeuer am Lodern zu halten. Hildebrandt gibt den südamerikanischen Verführer, der sich als Feigling entpuppt. Passin spielt die Lesbierin Inés gefasst bis gefühlskalt, doch die Abneigung ihrer Zellengenossin Estelle trifft auch sie. Warnecke schließlich hinterlässt als distingierte Lady aus der Upper-Class den stärksten Eindruck(...). Christoph Batscheider inszeniert angenehm schnörkellos. Im psychedelisch-loungigen Halbrund der Bühne von Tobias Kreft realisiert er den Text temporeich und nachvollziehbar. Dadurch wirkt der 90-Minüter geradezu leicht." SVZ

"Eine bewundernswerte Leistung aller drei, denn sie schaffen auf der Bühne eine beeindruckende Atmosphäre, die zeigt, dass die Hölle auch so funktioniert, ohne Schwefel, Scheiterhaufen und Rost, die Bestie Mensch reicht völlig" - Dorfzeitung

"Regisseur Christoph Batscheider ist der richtige Mann für diffizile Stoffe. Die drei Charaktere sind scharf gezeichnet." - SN

GESCHLOSSENE GESELLSCHAFT

// Jean-Paul Sartre

Premiere: 22. November 2011 // Studio  

Wie hat man sich den Himmel vorzustellen? Und wie die Hölle? Das Paradies ein ewig grüner Garten, die Hölle ein rußiges Loch? Nein - „Die Hölle, das sind die anderen‟. Drei Fremde finden sich unvermittelt im Zimmer eines seltsamen Hotels wieder: Garcin, Inés und Estelle. Garcin hat seine Frau gequält,
Estelle ihr Kind ermordet und Inés eine junge Frau ihrem Mann entfremdet. So treffen sie in diesem Zimmer aufeinander, in einem Zimmer, in dem das Licht ewig brennt und welches man nie verlassen kann. Zurückgeworfen auf sich selbst, stürzt sich jeder auf den anderen: Inés begehrt Estelle, Estelle buhlt um Garcin und dieser verzehrt sich nach Inés. Ein teuflisches Dreieck entsteht.

Nach Sartre ist der Mensch gezwungen, sich selbst zu erschaffen und er ist das einzige Wesen, das zur Verneinung fähig ist. Seine „Geschlossene Gesellschaft‟ ist das Zentralwerk des französischen Existenzialismus im Kammerformat und eine schonungslose Abrechnung mit der „Bestie Mensch‟. 

 

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