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Schauspielhaus-Salzburg

Regie: Marion Hackl
Ausstattung: Johannes Stockinger

Mit: Isabel Berghout, Ute Hamm, Elke Hartmann, Tom Enzi, Christoph Griesser, Marcus Marotte, Constanze Passin

 

PRESSESTIMMEN

"Ingrid Lausund verbindet Tiefsinniges mit Unterhaltendem, und die Regisseurin des Schauspielhauses Salzburg, Marion Hackl, kann viel damit anfangen, wie man bei der Premiere am Mittwoch sehen konnte.(...)  Mit dem raschen Wechsel von einer Rolle in die anderen hat das Ensemble sichtlich Spaß, und der teilt sich dem Publikum mit. Es gibt viele darstellerische Feinheiten zu beobachten, von Isabel Berghout, Thomas Enzi und Constanze Passin." - SN

"Alle hysterischen Momente des durch die Bank überzeugenden Ensembles kommentiert Masrcus Marotte als hinreißender, scharfzüngiger Supermarktkassier. (...) Ein unterhaltsamer, aber dennoch tiefgründiger Theaterabend." SVZ

 

HYSTERIKON

// Ingrid Lausund

Premiere: 7. März 2012 // Studio

Haben Sie noch genug Gefühle fürs Wochenende? Oder geht Ihnen langsam die Sehnsucht aus? Dann sind Sie hier genau richtig, in Ingrid Lausunds schrill schrägem Supermarkt: Hier gibt’s das Leben zum Aktionspreis. Entscheidungen im Doppelpack, zwei zum Preis von einer. Und jetzt neu im Kühlregal: Hoffnung, einfach auftauen und wieder nach vorne blicken! Zwischen Pastasauce und Frischgemüse die praktischen Dinge des Lebens, zum Beispiel eine handliche Eisenstange, um Ehefrau oder Ehemann zu erschlagen. Träume gibt es auch, zu Fantasiepreisen versteht sich. Sinn? - Sinn ist leider aus, aber nachbestellt. Dafür haben wir gebrochene Herzen, im Dutzend billiger, Joghurt mit Maracujageschmack und Beziehungen aus recyclingfähigem Kunststoff, strapazierfähig und spülmaschinenfest. Und wenn Sie einen Fleck auf Ihrem Gewissen haben, mit Konsum geht er raus, und das schon bei 40 Grad.
Liebe? Steht bei den Dauerkonserven. Brot, Seife, Weltfrieden? Einfach den Gang runter. Jeder kriegt sein Fett weg, in dieser schrillen Satire auf die Sattheit, diesem rasanten Reigen über Konsum, Paranoia und Bückware. Abgerechnet wird zum Schluss, bitte kein Gedrängel an der Kasse. Und wie möchten Sie zahlen? Bar mit Ihrer Würde, oder buchen wir es einfach von Ihrer Lebenszeit ab? Immer mit der Ruhe, nicht so ungeduldig, Sie kriegen schon noch Ihre Quittung.

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