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Schauspielhaus-Salzburg

REGIE // Rudolf Frey

BÜHNE // Vincent Mesnaritsch
KOSTÜME // Elke Gattinger


MIT: Antony Connor, Daniela Enzi, Thomas Enzi, Albert Friedl, Elke Hartmann, Ute Hamm, Sophie Hichert, Oliver Hildebrandt, Marcus Marotte, Constanze Passin, Katharina Pizzera, Georg Reiter, Stefan Wunder

 

PRESSESTIMMEN:

"Hart, abstrakt, wie mit dem Seziermesser geschnitten. Sehr gut. (...) Constanze Passin ist eine aufregend berührende Marianne: Zerbrechlich, verletzlich, trotzig, verloren. Elke Hartmann als Valerie? Der würde ich auch erliegen, ohne Fragen. Famos." - Kronen Zeitung

"Starkes Ensemble für Horváths Volksstück. (...) Regisseur Frey leistet sich keine Oberflächlichkeiten und gestaltet den Ablauf als Aneinanderreichung sorgfältig gearbeiteter Miniaturen" - SN

"Rudolf Freys Inszenierung verdrängt die Komik zugunsten der Tragik, der Blick hinter die Fassaden der Heurigen-Idylle ist fast schmerzhaft. Er hält sich streng an Horváths genaue Regieanweisungen und so sind die verlangten „Stillen“ fast hörbar. Trotz reduzierter Ausstattung gelingen wunderbar einprägsame Bilder. Ein sehr komplexer Abend, eine bitterböse Gesellschaftssatire, die immer wieder unter die Haut geht." - Dorfzeitung

 

GESCHICHTEN AUS DEM WIENER WALD

// Ödön von Horváth

Premiere: 26. April 2012 // Saal

Eine stille Straße im achten Bezirk. Das Spielwarengeschäft vom Zauberkönig, die Fleischhauerei und die Trafik bilden ein Bermudadreieck der Beschaulichkeit. Hier lebt Marianne, die Tochter des Zauberkönigs. Sie soll den Fleischer Oskar heiraten, das ist schon lange abgemacht. Doch Marianne hängt ihr Herz an den Spieler und Frauenheld Alfred. Und so kommt es bei Mariannes Verlobung im Wiener Wald zum Eklat: Marianne brennt mit Alfred durch, der Vater verstößt sie. Ein Jahr später ist das junge Glück verflogen. Alfred und Marianne hausen in einem tristen Loch im achtzehnten Bezirk, gemeinsam mit
ihrem neugeborenen Kind. Alfred überredet sie, den Bubi in Pflege zu geben. Sie selbst soll als Nackttänzerin für das nötige Einkommen sorgen. Doch kaum hat sie das Kind auf Alfreds Drängen hin zu seiner Mutter und Großmutter in die Wachau abgeschoben, lässt der Marianne sitzen ...

Horváths großartiges „Wiener Volksstück‟ ist ein detailgenaues Kleinbürgertableau aus Lüge und Selbsttäuschung, aus Kitsch und Haß. Und immer lauert das Fürchterliche unter dem dünnen Eis.


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