Schauspielhaus Salzburg
HIERONYMUS BOSCH
 

HIERONYMUS BOSCH

Jérôme Junod

 

Regie: Robert Pienz
Premiere: Fr. 4. November 2016, Saal
Spieltermine bis 20. November 2016
Dauer: 2:20 Stunden, eine Pause
Uraufführung
Koproduktion mit dem Théâtre National du Luxembourg


„Selbst in der Hölle scheint man noch Spaß zu haben.“

„Hieronymus Bosch“ ist eine Komödie der (Deutungs-)Irrungen, eine spielerische Einladung, sich in dieser scheinbar unnötigen und doch so lebenswichtigen Materie zu verlieren.

Sujetfoto: Chris Rogl


HIERONYMUS BOSCH

Vor genau 500 Jahren starb der niederländische Maler Hieronymus Bosch. Sein Werk gibt bis heute Rätsel auf, seine phantastische Malerei macht immer noch Staunen. Bis heute fasziniert die Eigenwilligkeit seiner Bilderwelt. Ebenso wie sein Werk stellt das Leben des Genies Kunsthistoriker vor unlösbare Fragen, so wenig ist über ihn bekannt. Seine Bilder sind hochkomplex und kaum entschlüsselbar, so viele Interpretationen sind möglich und doch reicht keine Erklärung aus. Die auf Holz gemalten Tafeln ziehen den Betrachter unweigerlich
in ihren Bann; Stunden kann man davor verweilen und hat doch noch nicht das ganze Bild gesehen.

Das Schauspielhaus Salzburg hat den Schweizer Autor Jérôme Junod beauftragt, den Spuren des Malers zu folgen. Boschs wohl berühmtestes Triptychon „Der Garten der Lüste“ ist Ausgangspunkt einer unglaublichen Reise in die phantastische Welt des mittelalterlichen Malers, der seiner Zeit weit voraus war. Zugleich ist der Text eine Hommage an die menschliche Sehnsucht, der Kunst näherzukommen und die Welt, bei aller Absurdität und Katastrophe, zwischen Himmel und Hölle, verstehen zu wollen.

JEROME JUNOD

wurde am 25. September 1979 geboren. Er studierte Philosophie, Geschichte und Indologie in Lausanne und Wien sowie Theaterregie am Max Reinhardt Seminar in Wien. Neben seiner Tätigkeit als Autor unterrichtet er am Max Reinhardt Seminar, der Kunstuniversität Graz und am HETSR, Lausanne. Junod wurde u.a. mit dem Marta-Award für beste Regie ausgezeichnet, zum Berliner Theatertreffen 2011 und zum Forum der jungen Autoren des Staatstheater Wiesbaden 2014 eingeladen.

Die Besetzung

Caroline: Claire Thill
Der Maler Bosch, Bettler: Harald Fröhlich / Marco Lorenzini
Margarita, Maartje, Ludmilla Atlantico-Morotzk:i Susanne Wende
Slashka, Richard Schulte, Joachim: Antony Connor
Businessfigur, Kim Bentley, Anton: Frederic Soltow
Tourist, Bertje von Wijtzemaeker, Symon: Martin Brunnemann
Landstreicher, Karlheinz Klamm, Adeliger: Marcus Marotte
Reinigungskraft, Dominique Flambertin, Aleid: Ulrike Arp                                        
Elisabeth Mackenbrock, Anneke: Kristina Kahlert
Tanz: Jasmin Rituper

                                                                    
Regie: Robert Pienz
Ausstattung: Ragna Heiny
Musik: Georg Brenner
Video: Michael Winiecki
Choreographie: Jasmin Rituper
Licht: Marcel Busa
Dramaturgie: Oliwia Blender, Theresa Taudes
Regieassistenz: Oliwia Blender
Maske: Andrea Linse

Termine


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