Schauspielhaus Salzburg
CHARLEYS TANTE
 

CHARLEYS TANTE

Brandon Thomas

 

Buchungsstart 5. Oktober 2017


Regie: Christoph Batscheider
Premiere: Do. 14. Dezember 2017, Saal
Spieltermine bis 7. Februar 2018


„So leid es mir tut, Mister Chesney: Im Zustand der Tantenlosigkeit riskieren wir einen Skandal“

Sujetfoto: Chris Rogl


CHARLEYS TANTE

Charley und Jack genießen ihr Leben in Oxford. Die jungen Herren müssen sich nicht um ihren Lebensunterhalt kümmern und ihr Studium hat auch nicht erste Priorität. Für ihr Wohl sorgt Butler Brassett – speziell für den permanenten Champagner-Nachschub. So haben die beiden Zeit, sich den wirklich wichtigen Dingen des Lebens zu widmen, den hübschen Damen. Aber die beiden Angebeteten, Kitty und Anny – eifersüchtig behütet von ihrem Vater und Vormund, Stephen Spettigue – verreisen schon am nächsten Tag. Jetzt ist guter Rat teuer. Eine Respektsperson muss her, eine Anstandsdame, am besten eine Tante, eine reiche Tante, aus Südamerika!

Charley hat so eine Tante und sie hat auch ihren Besuch angekündigt, aber noch ist sie nicht eingetroffen. Doch die Zeit drängt. Nun muss Butler Brassett in die Bresche beziehungsweise ins Abendkleid springen. Seine „Tante“ ist dermaßen überzeugend, dass die Mädchen keinerlei Verdacht schöpfen. Und weder Jacks Vater noch der misstrauische Spettigue durchschauen die Maskerade, auch sie verfallen der falschen Tante sofort und überhäufen sie mit Heiratsanträgen. Der Lügenreigen steigert sich zum Irrwitz, bis plötzlich die echte Tante in der Tür steht.

BRANDON THOMAS

Brandon Thomas wurde 1856 im englischen Hull geboren und starb 1914 in London. Er stammte aus ärmlichen Verhältnissen und arbeitete bereits mit zwölf Jahren als Werftarbeiter. Gegen den Willen seines Vaters ging er nach London, um Schauspieler zu werden. Er schrieb ein gutes Dutzend Theaterstücke und Revuen, die er selbst in Music Halls sang. „Charleys Tante” – das einzige seiner Stücke, das sich über die Jahre behauptete – machte Thomas zu einem reichen Mann. Allein in Deutschland wurde es vier Mal verfilmt, bis heute gehört die Komödie zum Theaterrepertoire auf Bühnen in der ganzen Welt.