Schauspielhaus Salzburg
DAS BILDNIS DES DORIAN GRAY
 

DAS BILDNIS DES DORIAN GRAY

Oscar Wilde

 

Buchungsstart 13. Juli 2017


Regie: Charlotte Koppenhöfer
Premiere: Do. 21. September 2017, Saal
Spieltermine bis 24. Oktober 2017
 


„Das Ziel unseres Lebens ist Selbstverwirklichung - dazu sind wird auf der Welt.“

Sujetfoto: Chris Rogl


DAS BILDNIS DES DORIAN GRAY

Der junge Dorian Gray wird in seiner Schönheit und Eleganz zum Liebkind der dekadenten Londoner Society, zum Inbegriff ewiger Jugend. Sein Bewunderer, Begleiter und Förderer ist Henry, Lord Wotton. Der selbstverliebte Lord führt Dorian in seine hedonistische Welt voller Genuss und Exzess. Für ihn ist der Sinn des Lebens die maximale Verwirklichung seines Selbst über alle moralischen Grenzen hinweg.

Unter Henrys Einfluss verliert der junge Dorian mehr und mehr seine ursprüngliche Unschuld. Seine Anmut wird zur tödlichen Eitelkeit, auf seinem Weg benutzt und zerstört er die Menschen, die ihn lieben. Er geht buchstäblich über Leichen. Doch seine Schönheit wird durch all seine Laster und Verbrechen nicht angegriffen. Sein wahres Ich zeigt einzig ein Porträt, das der Künstler Basil Hallward von ihm gemacht hat. Das Bild altert und wird zur Fratze. Dorian kann schließlich diesen Spiegel seines Wesens und Handelns nicht mehr ertragen, dem Wahnsinn nahe zerstört er das Bild und tötet damit sich selbst.

OSCAR WILDE

Oscar Wilde wurde 1854 in Irland geboren, nach dem Studium ließ er sich in England nieder. Als Autor von Lyrik, Kritiken und Theaterstücken wurde er zu einem der bekanntesten und umstrittensten Schriftsteller seiner Zeit. Seine Werke zeichnen sich durch Sprachgewalt und scharfen Wortwitz aus, bekannt wurde er vor allem durch seine Gesellschaftskomödien. Zugleich war er im viktorianischen England als Skandalautor verschrien. Im Zuge des Unzuchtprozesses, bei dem er wegen homosexueller Beziehungen verurteilt wurde, wurde sein einziger Roman „Das Bildnis des Dorian Gray” als anrüchig gerügt. Heute gilt der Roman als Beispiel für den moralischen Verfall in der dekadenten Gesellschaft und zählt zur Weltliteratur.