Schauspielhaus Salzburg
ILLUSIONEN EINER EHE
 

ILLUSIONEN EINER EHE

Eric Assous

 

Buchungsstart 9. Juli 2017


Regie: Christoph Batscheider
Ausstattung: Isabel Graf
Premiere: So. 17. September 2017, Studio
Spieltermine bis 3. November 2017


„Ich glaube nichts, ich denke nichts, ich folgere nichts, ich lade einen Freund zum Essen ein.“

Sujetfoto: Chris Rogl


ILLUSIONEN EINER EHE

Jeanne und Maxime sind seit Jahren verheiratet, Zeit für die beiden, die Karten auf den Tisch zu legen. Jeanne möchte von Maxime wissen, wie viele Affären er hatte. Aber was heißt denn schon Affären, er führt immerhin nicht Buch über seine Seitensprünge. Maxime versucht, sich mit jeder Menge Ausreden aus der Situation zu winden, denn er war wahrhaftig kein Kind von Traurigkeit. Völlig fassungslos muss er zur Kenntnis nehmen, dass auch seine Frau die ehelichen Pfade verlassen hat. Zwar nur einmal, dafür aber neun Monate lang.

Neun Monate! Das erschüttert das Weltbild des eingefleischten Machos in seinen Grundfesten. Denn nach neun Monaten entwickelt man unweigerlich Gefühle, wogegen seine zahllosen Affären doch nie etwas zu bedeuten hatten, er kann sich noch nicht mal an all die Namen erinnern. Plötzlich beschleicht ihn ein Verdacht: Sein bester Freund Claude trifft sich wöchentlich mit Jeanne, um Tennis zu spielen. Er muss der Übeltäter sein. Bei einem Mittagessen will er die Wahrheit aus ihm herausquetschen …

ERIC ASSOUS

Eric Assous wurde 1956 in Tunis geboren. 1974 zog er nach Frankreich, um an der Kunstakademie zu studieren. Stattdessen verbrachte er die meiste Zeit im Kino und schrieb Krimis. Ab 1983 schrieb er Hörspiele und wurde von der SACD ausgezeichnet mit dem Preis „größtes neues Radiotalent 1987“. Später schrieb er Sketche, Feuilletons, Krimis und Komödien für das Fernsehen. Für das Theater entstanden bisher ungefähr zehn Stücke, darunter u.a. „Achterbahn“ mit Alain Delon und Astrid Veillon und die fulminante Komödie „Paarungen“, die 2015 am Schauspielhaus zu sehen war.

Die Besetzung

Jeanne Susanne Wende
Maxime Antony Connor
Claude Bülent Özdil

Regie Christoph Batscheider
Ausstattung Isabel Graf
Dramaturgie Christoph Batscheider
Licht Marcel Busa
Regieassistenz Elisabeth Mackner
Maske Andrea Linse